Foto-Rausch von Uwe Rausch

Zu mir

Uwe Rausch 2011 von Charlotte Lindenberg
Foto Charlotte Lindenberg

Über Uwe Rauschs Porträt- und Objektfotografie

Diejenigen, die bei Uwe Rausch Porträts in Auftrag gaben, verbindet ein gemeinsamer Wunsch: Sie alle möchten die Abbildung eines Menschen ohne schematische Konventionen.

Keine "Pass- und Spaßbilder", kein angestrengtes Lächeln, keine Posen. Vielmehr vertrauen sie auf Rauschs Fähigkeit, die Person zugleich positiv wie auch authentisch einzufangen. Mit einem Blick für charakteristische Gesten und typische Mimik hält er Augenblicke fest, die mittels der äußeren Erscheinung Auskunft über das Wesen der Fotografierten geben.

Obwohl Rausch bei der Objektfotografie willkürlicher verfährt und den Gegenstand zum Teil erheblich verfremdet, tritt auch hier im Endeffekt das Charakteristische des Materials zutage. Trotz allem Hervorheben und Zurückdrängen bleibt das Vorgefundene erkennbar – das Volumen des Körpers, die Struktur der Oberfläche, die Räumlichkeit der Landschaft, die Stofflichkeit unterschiedlicher Aggregatzustände.

Anders als in vergangenen Epochen der Kunstgeschichte zerstört Rausch den Gegenstand nicht, um ihn anschließend bis zur Unkenntlichkeit wieder zusammen zu setzen. Vielmehr behandelt er Subjekte wie Objekte mit gestalterischem Einfallsreichtum, und zugleich mit Interesse an und Hochachtung für die ungestaltete Erscheinung.
 

Veronika Birkenmilch



Verlagsfest der »edition AV« in Lich

Lich (gbp). Zwei Lesungen und eine Ausstellungseröffnung standen im Mittelpunkt des Verlagsfestes der »edition AV« in Lich.

Der Fels im Wasser, die Feder im Gezweig, Spinnweben und Rost: Der Künstler Uwe Rausch schafft aus oft gesehenen, aber selten wahrgenommenen Objekten phantastische Installationen, Bildnisse vom Leben »under cover«. Rauschs Foto-Assemblagen - Aufnahmen elementarer Materialien wie Pflanzen, Holz, Wasser, Erde, Metall oder Feuer, eingebettet in aus diesen Substanzen gewonnene Skulpturen - sind derzeit im Licher Verlag »edition AV« zu sehen. Die Ausstellung wurde am Samstag anlässlich des Verlagsfestes eröffnet.Zwei Mal jährlich, jeweils im Frühjahr und im Sommer, zeigt der 22 Jahre alte Verlag eine Ausstellung in seinem Domizil in der Schäfergasse. ...

...Im Anschluss an die beiden Lesungen führte der überwiegend im Rheinland und in Frankfurt am Main tätige Uwe Rausch durch seine Exponate. Neben Illustrationen zu Schriften Gustav Landauers zeigt er Foto-Assemblagen aus den beiden vergangenen Jahren.

Den Grundstock dieser Assemblagen bilden stets Fotografien. Einbettet in Materialien wie Rinde, Lehm, Mineralien, Stein, Zellstoff, aber auch Salz oder Rost sind die Assemblagen der Veränderung ausgesetzt, die Fotografien werden so durch den gesteuerten Zufall ergänzt.

Auch verwendet Rausch Techniken der klassischen Malerei und arbeitet mit Feuer, mit dem er einen Kampf um das künstlerische Ergebnis führt. Durch die Erweiterung gelingt es ihm, dem Bild Aspekte hinzuzufügen, die in der Fotografie, dem eigentlich Abgebildeten, zunächst nicht vorhanden sind. Die Assemblagen tragen Namen wie »Lieber die Nacht in einem toten Baum verbringen, als in toten Worten«, »Spinnen sind manchmal nicht zu Hause« oder »Links unten in Eden war noch ein Platz frei«. Seine fotografischen Wurzeln hat der 1957 in Gelsenkirchen geborene Rausch in der klassischen Analogfotografie und in der experimentellen Arbeit im Schwarzweißlabor, mittlerweile hat er das Fotolabor weitestgehend gegen den Computer ausgetauscht und arbeitet mit einem Graustufen-Carbondrucker.Die Ausstellung ist im Verlag »edition AV« in Lich, Schäfergasse 9 noch bis zum 10. Oktober an den Wochenenden oder

nach Vereinbarung (Telefon 06404/ 6570763) zu sehen. (Foto: gbp)

Gießener-Allgemeine  5.7.2010

Lich


Dreieich 2011 Art.buy.Art Uwe Rausch Foto-Rausch
Ausstellung in Dreieich Mai 2011

Bisher habe ich u.a. bei folgenden Verlagen Bilder veröffentlicht:
 

Horlemann Verlag * Karin Kramer Verlag * Psychosozial Verlag * Suhrkamp-Verlag * Syndikat Verlag * Verlag Edition AV * Verlag Schwarzer Faden * Westermann Verlag
 

Höchster-Kreisblatt
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Frankfurter-Rundschau
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Offenbach-Post